Familienshooting Berlin, Gebrauchsanweisung, Kmmrgrphy

Bevor ihr fragen müsst.

Hier sind die Antworten.

Mir werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Gut so. Damit ihr nicht lange suchen müsst, habe ich sie geordnet und euch alle meine Antworten aufgeschrieben. Ehrlich und ohne Drumherum.

Bevor ihr bucht.

Wenn ihr euch das fragt: Grundsätzlich ja.

Ich fotografiere Familien, die sich in der Familienfotografie bisher nicht wiedergefunden haben. Queere, Patchwork- und interkulturelle Familien, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen. Und alle, die einfach Fotos wollen, die echt nach ihnen aussehen.

Was mich antreibt: Ich will tief verwurzelte Sehgewohnheiten ändern. Und zeigen, was in Familien wirklich zählt. Auch wenn gerade alles durcheinander, schief und ganz schön müde aussieht.

Ehrliche Ansage: Mein Portfolio ist gerade im Aufbau. Ich zeige, wen ich bisher fotografiert habe. Wen ich fotografieren will, steht auf einem anderen Blatt und hier überall zwischen den Zeilen. Wenn ihr euch in meinen Bildern noch nicht seht, meldet euch trotzdem. Wir ändern das gemeinsam.

Drei Punkte, die zusammen selten vorkommen:

  • Ich kenne Familienleben von innen – Mental Load, Erschöpfung, Ambivalenz, das Chaos kurz vor dem Essen. Ich fotografiere nicht von außen rein, ich bin schon drin. Weil ich weiß, dass es bei mir zuhause gerade ähnlich sein könnte.
  • Ich spreche eine Sprache, die nicht ausschließt. Ohne Annahmen darüber, wer die Care-Arbeit trägt, wie eine Familie aussieht oder was ein guter Moment ist. Das zieht sich durch jeden Satz auf dieser Website, jede Mail und meine Fotos. 
  • Ich habe meinen Prozess so gebaut, dass er zu euch passt: Wenige Schritte, klare Absprachen, vollständig digital. Wer wenig Zeit und viel im Kopf hat, soll sich nicht noch mit unnötigen Fragezeichen beschäftigen müssen.

Eine berechtigte Frage, denn queere Fotograf:innen, Fotograf:innen mit Behinderungen und Fotograf:innen of Color existieren und machen wichtige Arbeit. Wer lieber zu einer Person geht, die die eigene Lebensrealität teilt – vollkommen richtig so.

Was ich anbieten kann: Mein tiefes Bedürfnis, verbreitete Sehgewohnheiten zu ändern und das bestehende Abziehbild von Familie aufzubrechen. Ich bin ein Mensch und ich mache Fehler, aber keine stereotypen Annahmen über euch. Ich frage im Vorfeld, wie ihr über euch sprecht, und höre zu. Schließlich bin ich keine Expertin für eure Lebensrealität, das seid allein ihr. Dafür aber die Expertin fürs Fotografieren. Und ich freue mich darauf, euch kennenzulernen.

Kmmrgrphy ist kein Ersatz für Fotograf:innen aus eurer Community, sondern eine Ergänzung für die, die sich von mir gesehen fühlen.

Familienleben: Schwangerschaft, Wochenbett, die ersten Stunden nach einer Geburt, der ganz normale Alltag mit Kindern oder ohne. Alles, was Menschen in Herkunfts- oder Wahnverwandtschaften zusammenhält. Damit ihr es jetzt festhalten und später wieder rauskramen könnt.

Hochzeiten: Jein. Große Feiern sind ein eigenes Handwerk, das ich anderen überlasse. Für sehr kleine Trauungen in besonderem Setting schickt mir gern eine individuelle Anfrage. Vielleicht könnt ihr mich ja überzeugen.

Irgendwo zwischen dokumentarisch und Lifestyle. Ich beobachte, begleite, suche Momente und fange ein, was da ist. Die Hand, die hält. Blicke, die nichts erklären, aber alles sagen. Erschöpfung, Ambivalenz und Chaos. Gleichzeitig navigiere ich entlang unseres Plans aus dem Video-Gespräch und habe immer im Blick, was bei euch wichtig ist.

Mehr zu meiner Arbeitsweise könnt ihr hier nachlesen.

Auf allen veröffentlichten Bildern wird die obere Gesichtshälfte von Kindern mit einem vollständig deckenden Balken abgedeckt. Dieser ersetzt die Pixel darunter vollständig, sodass Gesichtserkennung nicht mehr greift.

Ob ein Bild überhaupt veröffentlicht wird, entscheiden wir für jedes einzelne Bild separat, schriftlich und getrennt nach Kanal. Bei Portfolio-Shootings erklärt ihr euch von vornherein damit einverstanden, dass ein Großteil der Bilder veröffentlicht werden darf. Bei bezahlten Shootings steht euch die Entscheidung natürlich frei.

Was sensible Daten angeht: Keine Namen, Stadtteile, Schulen oder andere personenbezogene Infos in Captions oder Alt-Texten. Und unsere Kommunikation läuft auf Wunsch neben Mails über Signal statt WhatsApp.

Mehr dazu gibt’s hier zu lesen.

Kein Problem. Berlin ist zwar mein Lebensmittelpunkt und hier bin ich am flexibelsten. Schnell komme ich aber auch ins Umland, nach Hamburg oder Leipzig. Und Kiel als mein ehemaliger Studienort ist für mich immer eine Reise wert.

Für alle anderen Orte schickt mir gern eine individuelle Anfrage. Wir finden eine Lösung. Je besser euer Plan zu mir und meiner Fotografie passt, desto lieber mache ich auch längere Reisen. Beachtet bitte, dass ich für gewöhnlich mit der Bahn fahre. Nähe und Erreichbarkeit eines Bahnhofes spielen also eine Rolle.

Direkt buchen, wenn ihr euch schon sicher seid: Ihr habt euch umgeschaut, meine Fotos gefallen euch, das hier fühlt sich richtig an.

Vibe-Check, wenn ihr noch dieses eine Fragezeichen spürt: Ist Ulrike die Richtige für uns? Zehn Minuten, kein Druck, kein Verkaufsgespräch. Wir schauen, ob es funkt. Wenn ja, perfekt. Falls nein, auch gut. Dann haben wir es versucht.

Falls ihr einfach eine schnelle Frage habt, die in den FAQs nicht ausreichend beantwortet wird: Auch dafür könnt ihr den Vibe-Check nutzen. Zehn Minuten, direkte Antwort, kein Hin und Her per Mail. Ansonsten geht’s natürlich auch schriftlich per allgemeiner Anfrage.

Alles läuft digital und in wenigen Schritten.

  • Kmmr näher: Ihr füllt das Kontaktformular aus.
  • Kmmr rein: Wir treffen uns zum Vorgespräch per Video.
  • Kmmr klar: Ihr erhaltet den Vertrag und die Rechnung. Mit beglichener Anzahlung ist euer Termin reserviert.

Ja, das ist eine Investition. Hier ist, was dahintersteckt.

Der sichtbare Teil, das Shooting selbst, macht einen Bruchteil meiner Arbeitszeit aus. Viel mehr passiert davor und danach: Video-Gespräch, Vorbereitung, Datensicherung, Bildauswahl, Bearbeitung, Galerie, Kommunikation. Dazu kommen Ausrüstung, Software, Versicherung, Weiterbildung. Und wie bei jeder selbstständigen Person: Miete, Vorsorge, das ganze Leben drumherum.

Und dann ist da noch diese Sache, die vorher noch niemand mitgedacht hat: Ein Prozess für Menschen, die den Kopf eh schon voll genug haben. Eine Sprache, die nicht ausschließt. Die Sicherheit, dass eure Kinder im Netz so geschützt sind, wie ich es richtig und wichtig finde.

Wer das alles nicht braucht, findet günstigere Optionen. Das ist okay. Wenn mein Angebot und sein wahrgenommener Wert für euch in Waage sind, dürften wir ein ziemlich gutes Match sein.

Manchmal möchte man etwas, aber gerade geht’s einfach nicht.

Wenn ihr euch in meinem Portfolio noch nicht abgebildet seht und das ändern wollt, meldet euch gern. Portfolio-Shootings funktionieren auf Gegenseitigkeit: Ich bekomme Bildmaterial, das mir noch fehlt, und ihr eure Familienfotos. Ob wir zusammenkommen, klären wir im Vibe-Check.

Und wenn ihr einfach Lust habt: Empfehlt mich weiter, supportet mich bei Instagram oder schreibt mir einen Liebesbrief. Die kleinen Dinge sind oft die wertvollsten.

Inhalt folgt

30 % Anzahlung bei Buchung, der Rest vor der Bildlieferung. Alles digital und unkompliziert. Das Zahlungsziel beträgt 10 Tage. Wer mehr Zeit braucht: Einfach melden, bis zu vier Wochen sind möglich.

Keine Angst. Die Kernfamilie ist immer inklusive. Und wer dazugehört, entscheidet ihr. Die Personenanzahl hat also keinen Einfluss auf den Preis.

Das ist mir wichtig: Je mehr Menschen beim Shooting dabei sind, desto beliebiger wird es. Ich fotografiere innere Kreise, keine Familientreffen. Entscheidungsfrage für euch: Wer bringt wirklich Mehrwert für uns als Familie? Wer macht, dass es sich warm und gut anfühlt? Und wer trübt eigentlich die Echtheit? Das gilt oft auch für Großeltern & Co., denn Blut ist nicht unbedingt dicker als Wasser.

Größere Gruppen brauchen außerdem mehr Zeit, damit alle warm werden können und ich jede Person vor die Linse bekomme. Lasst uns das gern im Vorgespräch gemeinsam entscheiden.

Weil ich an Wochenenden normalerweise selbst sorgearbeite. Samstags und sonntags sowie an Berliner Feiertagen berechne ich daher einen Aufschlag von 100 € pro Shooting.

Der Aufschlag gilt nicht für Hallo Welt. Babys richten sich nicht nach unserem Wochensystem.

Gute Idee! Gutscheine gibt es in beliebiger Höhe, sie sind drei Jahre gültig und kommen per versichertem Brief mit handgeschriebenem Kärtchen. Einfach per Mail melden.

Vor dem Shooting

Das Vorgespräch dauert etwa 30 Minuten und findet per Video statt. Per Video, weil es einen echten Unterschied macht, sich schon mal gesehen zu haben. Für beide Seiten.

Wir sprechen darüber, wer ihr seid, was euch ausmacht und welche Momente ihr festhalten wollt. Auf dieser Basis entwickle ich direkt während des Gesprächs erste Ideen und berate euch zu Ort, Timing und Ablauf. Ergebnis ist euer individueller Shooting-Plan, den wir am Shooting-Tag gemeinsam umsetzen.

Ganz nebenbei lernen wir uns kennen. Das ist die ideale Voraussetzung dafür, dass das Shooting echte Vorfreude auslöst. Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Funken nicht überspringt: Kein Drama. Dann sagen wir Ciao und gut ist.

Wenn wir beide ein gutes Gefühl haben, schicke ich euch den Vertrag und die Rechnung für die Anzahlung. Mit beglichener Anzahlung ist euer Termin verbindlich reserviert.

Danach bekommt ihr meine schriftlichen Shooting-Tipps. Hier geht’s nicht um Hausaufgaben, sondern um euer Gefühl, an alles gedacht zu haben. Und das wirkt Wunder.

Ich komme vorbereitet, habe unseren Plan aus dem Video-Gespräch im Blick und helfe euch, wenn ihr nicht wisst, was als nächstes kommt.

Und ihr? Ihr kommt so wie ihr seid, ihr müsst nichts performen. Wie das konkret aussieht, steht in meinen Shooting-Tipps, die ihr nach dem Vorgespräch bekommt.

Verstehe ich. Die wenigsten Menschen sind vertraut damit, fotografiert zu werden. Und Unbekanntes macht auch die coolste Familie nervös.

Erstens: Es gibt keine unfotogenen Familien.

Zweitens: Entscheidend für gute Fotos ist euer gutes Gefühl. Und das ist mein Job. Alle meine Abläufe zielen darauf ab, euch in eure Comfort Zone zu bringen. Das fängt nicht erst vor der Kamera an, sondern auf meiner Website, beim Vorgespräch und beim Shooting-Plan. Kinder merken sofort, wenn Erwachsene rumeiern. Darum stelle ich im Vorfeld sicher, dass wir Erwachsenen uns gut verstehen. Damit wir beim Shooting keine Zeit verlieren.

Ihr sollt gar nichts. Aber ihr dürft ganz viel: Euren persönlichen Stil fahren, knallige Farben auswählen, Verkleidungsparty mit den Kindern spielen.

Lieblingskleidung, in der ihr euch wohlfühlt und bewegen könnt. Einfarbige Stücke funktionieren fast immer, solange nicht alle dieselbe Farbe tragen. Aufeinander abgestimmte Outfits sind oft eine gute Idee. Draußen sieht der Zwiebel-Look immer nach was aus.

Fragen dazu? Im Vorgespräch ist Platz dafür. Danach bekommt ihr noch einen Merkzettel mit allem auf einen Blick.

Kleidung, in der ihr den Bauch einziehen müsst, Partner:innen-Outfits, Schwarz über dem Babybauch, Marken-Logos und knallige Charakter-Prints.

Das Lieblingsshirt ist unverzichtbar? Kein Problem, kriegen wir hin. Ausführliche Tipps bekommt ihr gesammelt nach dem Video-Gespräch.

Ja, gemeinsam mit mir im Vorgespräch. Abhängig davon, wie viele Personen beim Shooting dabei sind, wann alle ein gutes Energie-Level haben und welche Situationen eures Alltags wir festhalten wollen. Die erste Tageshälfte funktioniert für die meisten Familien am besten, weil Kinder dann erfahrungsgemäß am zugänglichsten sind. Bei Neugeborenen spielt die Uhrzeit kaum eine Rolle. Babys sind am besten ganz nah bei ihren Bindungspersonen aufgehoben, egal ob wach oder schlafend.

Grundsätzlich brauchen wir Tageslicht. Je nach Jahreszeit treffen wir uns also irgendwann zwischen 7 und 20 Uhr.

Inhalt folgt

Am liebsten bei euch zuhause. Im echten Durcheinander, zwischen Kühlschrankzeichnungen und Kuscheltieren auf dem Boden. Hauptsache, wir haben ein bisschen Licht in der Bude.

Wer lieber raus will: Spielplatz, Innenhof, Kleingarten, Rummelplatz. Hauptsache, ihr seid dort entspannt. Wo genau ich euch begleite, klären wir im Vorgespräch. Gemeinsam legen wir einen oder bei längeren Shootings auch mehrere Orte fest, die zu euren Momenten passen.

Ich fotografiere Menschen, keine Wohnungen. Eine gewisse Grundordnung hilft, damit der Fokus bei euch bleibt, aber aufgeräumt muss es nicht sein. Nach dem Video-Gespräch bekommt ihr nochmal eine Liste mit Shooting-Tipps. Keine Angst, es gibt keine Hausaufgaben, nur eine helfende Hand, damit ihr nochmal nachlesen und euch sicher fühlen könnt.

Kein Problem. Für Krankheit & Co legen wir direkt im Vorgespräch einen Ausweichtermin fest. Der ist inklusive. Das ist für beide Seiten gut, auch ich schwächle mal.

Ansonsten machen wir das Beste aus dem, was Petrus schickt. Bewölkt, grau, kühl: Alles schon wunderschön geworden.

Beim Shooting

Nur eine: Familie sein. Ich navigiere, behalte die Uhr im Blick und biete bei Bedarf Unterstützung an. Wenn ihr nicht wisst, was als nächstes kommt, sage ich es euch. Jemand braucht eine Pause? Kein Problem. Jemand geht eigenen Weges statt still zu stehen? Genau so soll es sein.

Na klar, spontane Ideen sind oft die besten. Der Shooting-Plan ist eine Grundlage, kein Korsett. Wenn euch überraschend etwas einfällt, sagt es. Wenn etwas nicht passt, sagt es auch. Das große Bild behalte ich im Blick.

Dann machen wir erstmal Pause oder fotografieren erstmal was anderes. Kinder, die sicher coreguliert werden und keinen Druck spüren, kommen meist schnell wieder in ihre Mitte. Und manchmal entstehen genau in diesen Momenten die besten Bilder – natürlich aus respektvoller Entfernung und nur, wenn es passt.

Gut, dann seid ihr bei mir richtig. All das darf und soll auf euren Bildern vorkommen. Ich fotografiere keine Idealfamilien, sondern Menschen, wie sie wirklich sind. Große Gefühle oder vermeintlich „negative“ sind kein Problem, sondern der Stoff, aus dem echte Bilder entstehen.

Nach dem Shooting

Etwa drei Wochen nach dem Shooting – manchmal schneller, manchmal dauert’s etwas länger.

Der sichtbare Teil meiner Arbeit, das Shooting selbst, ist schnell vorbei. Alles danach braucht mehr Zeit: Datensicherung, Bildauswahl, Bearbeitung. Wenn die Galerie zur Ansicht fertig ist, bekommt ihr eine Nachricht. Sobald die finale Rechnung beglichen wurde, erhaltet ihr Zugriff auf alle Dateien zum Download, ohne Wasserzeichen und in voller Auflösung.

Inhalt folgt

Alle fertig bearbeiteten Bilder als JPEG in hoher Auflösung, ohne Wasserzeichen und ohne Kopierschutz. Privat dürft ihr sie natürlich gern nutzen: Verschicken, posten, drucken. Ein paar Einschränkungen gibt’s unter dem nächsten Punkt.

Inhalt folgt

  • RAW-Dateien: Die Nachbearbeitung ist wesentlicher Teil meiner Arbeit, erst damit ist ein Bild wirklich fertig.
  • Gewerbliche Nutzungsrechte: Das Recht, meine Bilder zu Werbezwecken und damit zur Gewinnerzielungsabsicht zu nutzen.
  • Recht auf Veränderung der Bilder: Bearbeitungen, zum Beispiel durch Instagram-Filter, verändern meine Handschrift. Dafür braucht ihr jeweils meine Zustimmung.

Mein Stil ist, was ihr bucht. Details, die euch wichtig sind, gehören ins Vorgespräch. Nachträglich kann ich an Stil und Bearbeitung nichts mehr ändern.

Kein Problem: Ich mag Post. Und ich antworte, so schnell mein Alltag zwischen Erwerbs- und Care-Arbeit es erlaubt.