Gründerin Kmmrgrphy, Ulrike Kämmerer, Outdoor-Portrait mit Leopulli

Ulrike, Kurzversion.

47 Bälle, Trinken vergessen, Kamera dabei.

Ein Kind klettert über eine Anhängerkupplung, zwei erwachsene Personen stehen daneben.
Ein Kind wird von einer erwachsenen Person liebevoll umarmt.

Alles auf einmal.

Ich bin Cis-Frau und Mutter. Care- und Erwerbsarbeitende. Sachenfinderin, Problemlösemaschine, Dompteurin zwischen Autonomiephase und Wackelzahnpubertät. Jongliere Krokodilstränen, Wäscheberge und Steuerkram. Vergesse die Trinkflasche. Und denke an das Lieblingsirgendwas.

Trotz oder gerade wegen all dem Chaos: Klare Linie, gerader Rücken. Als Demokratin und Menschenfreundin bin ich überzeugt davon, dass alle Familien sichtbar sein sollten. Nicht nur die, die ins Abziehbild von Familie passen. Und genau deshalb fotografiere ich euch.

Und dann kam das Kind.

Eine Kamera hatte ich schon immer dabei, fast mein ganzes Leben. Nur das Wie hat sich verändert. Mit der Geburt meines Kindes wurde mein Leben eng und weit zugleich. Und zwischen Tragen und zu klein gewordenen Bodys hat sich mein Fokus verschoben. Ich lernte, das Licht in unserer dunklen Wohnung zu lesen, die Bewegungen meines daueraktiven Babys einzufangen, meiner Kamera zu trauen.

Und irgendwann auch mir selbst: Als Care-Tragender, die gleichzeitig zu viel will und zu wenig schläft. Der beim Versuch, Elternteil, Frau, Partnerin und Was-nicht-noch-alles zu sein, die Luft knapp wird. Weil ich dabei noch cool bleiben, gut aussehen und nicht zu viel aufs Handy gucken soll.
Möge die Macht mit mir sein.

Ich meistere ihn bis heute nicht, den Erwartungseiertanz. Und trete trotzdem jeden Morgen wieder an. Über all das zu sprechen, offen und ohne Urteil, war für mich lange nur ein Instinkt, um irgendwie klarzukommen. Jetzt ist es meine Arbeitsgrundlage: Weil echte Fotos nur entstehen, wenn die Person hinter der Kamera versteht, was davor abgeht.

Gründerin Kmmrgrphy Ulrike Kämmerer, mit Shirt Mutti ist kaputti

Einander ist alles, was wir haben.

Das ist keine Phrase, sondern der Grund, warum ich euch fotografiere. Am liebsten die, die auf den meisten Familienfotos nicht vorkommen. Weil sie immer hinter der Kamera sind. Oder nicht ins Bild zu passen scheinen, das uns allen so vertraut ist.

Wer sich in der Familienfotografie bisher nicht wiedergefunden hat, ist bei mir richtig. Damit ihr das, was zwischen euch passiert, festhalten könnt: Die Krokodilstränen, die Wäscheberge, das Lieblingsirgendwas.

Und dass ihr euch habt.

Weil einander alles ist, was wir haben.

Und weil Kinder noch nicht für sich selbst sprechen können: Ihre Gesichter werden bei mir standardmäßig anonymisiert. Wie und warum genau und was das mit euren Daten zu tun hat, habe ich aufgeschrieben.

Klingt nach euch? Dann los.

Für alle, die sich schon sicher
mit mir sind.

Nächster Schritt:
Terminbuchung für das Vorgespräch (30 Min. per Video, kostenlos).

Für alle, die erstmal kurz mit mir Quatschen wollen.

Nächster Schritt:
Terminbuchung für den Vibe-Check (10 Min. per Video, kostenlos).

Für alle, die das Rad nicht neu erfragen wollen.

Gründerin Kmmrgrphy Ulrike Kämmerer, mit der Kamera beim Shooting

Zu meinem Kind sage ich oft: Wir sind Menschen. Menschen machen Fehler.
Das gilt auch für mich als Fotografin. Wenn meine blinden Flecken euch
wehtun, sagt es mir.
Ich höre zu.

Eine Person stillt ein Kind in einem Van.